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Peperoni - Brot

Bei diesem Rezept Peperonibrot handelt es sich um ein würziges, etwas scharfes Brot, welches etwas Abwechslung in den Brotalltag bringt.
Ebenso bleibt es dem eigenen Geschmack überlassen, ob man das Peperoni - Brot mit dunklem Weizenmehl oder hellem Mehl Type 405 bäckt.
Besonders beliebt und auch sehr dekorativ in der Wirkung ist dieses Brot, wenn es bei einem Fest oder einer Party serviert wird.
Dabei bleibt es dem eigenen Geschmack und jeweiligem Anlass überlassen, ob man aus der Teigmenge ein einfaches längliches oder rundes Brot, 2 Baguettebrote, oder wie auf dem Foto zu sehen ist, ein rundes Ringbrot, formt.

Zutaten: für für 800 g Brot

500 g dunkles Weizenmehl Type 1050
oder Weizenmehl Type 405
1 Würfel frische Hefe (42 g)
ersatzweise 2 Päckchen Trockenhefe (16 g)
1 TL Zucker
3 – 4 EL lauwarmes Wasser
300 ml lauwarmes Wasser
3 EL mildes Olivenöl
1 TL Salz ( 10 – 12 g)
½ TL Paprikapulver edelsüß
2 frische Peperoni (1 grün, 1 rot)
etwas zusätzliches Mehl zum Kneten

Für die Zubereitung das Mehl in eine große Backschüssel geben.
Mit der Hand in der Mitte vom Mehl eine tiefe Mulde eindrücken.
Die frische Hefe, etwas zerbröckelt einfüllen, mit 1 TL Zucker bestreuen und das Ganze zusammen
mit 3 – 4 EL lauwarmem Wasser leicht verrühren.
Vom Mehlrand etwas Mehl aufnehmen und über die Hefe streuen.
Die Backschüssel, mit einem Küchentuch abgedeckt, etwa 15 Minuten in der Küche stehen lassen.
Anschließend, rings um die Hefe, nur auf das Mehl, das Salz, mildes Paprikapulver und Olivenöl geben.
Mit Hilfe des elektrischen Handmixers, mit den Knethaken, zusammen mit 300 ml lauwarmen Wasser, alles zu einem festen Brotteig verrühren.

Nun mit der Hand, eventuell noch zusammen mit etwas zusätzlichem Mehl, den Brotteig auf dem Tisch einmal gut durchkneten, bis ein gleichmäßiger elastischer Brotteig entsteht.
Den Teig wieder in die Teigschüssel einlegen, mit einer großen Plastiktüte oder einem Küchentuch abgedeckt, an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Teigvolumen deutlich verdoppelt hat.
In der Zwischenzeit die frischen Peperoni oder Pfefferschoten mit einem Messer halbieren, die inneren Häute und Kerne entfernen, anschließend unter kaltem Wasser gut abspülen.
Die Peperoni mit einem Messer in sehr schmale Streifen, anschließend in etwas kleinere Würfel schneiden.
Den hochgegangenen Brotteig aus der Schüssel nehmen.
Den Backofen auf 200 ° C vorheizen.

Den Teig auf der Tisch- oder Arbeitsplatte, zusammen mit etwas Mehl, gründlich (etwa 5 Minuten) durchkneten. Dabei in 2 Portionen die frischen Peperoni - Würfel mit unterkneten.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Brotteig zu einer beliebigen Brotform formen und ohne weitere Abdeckung in de warmen Küche stehen lassen, bis sich das Brot in der Teigmenge fast verdoppelt hat.
Das dauert so etwa 15 – 20 Minuten. Danach das ganze Peperonibrot mit lauwarmen Wasser einpinseln, mit einem Messer ein paar Mal leicht einschneiden und mit etwas Mehl bestäuben.
So vorbereitet, das Backblech mit dem Brot in den Backofen, in der Mitte der Backröhre stehend, einschieben.

10 Minuten bei 200 ° C backen, danach die Backofentemperatur auf 180 ° C zurück stellen und das Brot noch in weiteren 25 – 30 Minuten fertig backen.

 

Olivenöl

Natives Olivenöl
Olivenöl ist eines der wichtigsten Komponenten der mediterranen und italienischen Küche und auch bei uns in Deutschland kaum noch wegzudenken. Olivenöl wird wie der Name schon sagt aus Oliven hergestellt und wird im gesamten Mittelmeerraum angebaut, produziert und natürlich in großen Mengen auch in der lokalen Küche verwendet.

So wird Olivenöl beispielsweise in der spanischen, italienischen, französischen und auch griechischen Küche zum Anbraten und auch würzen von Speisen verwendet. Olivenöl enthält, wie die meisten Pflanzenöle, viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für den menschlichen Körper besonders wertvoll sind.

Olivenöl lässt sich relativ hoch erhitzen und ist daher auch ideal zum Anbraten geeignet. Man sollte aber beachten, dass manche wertvollen Inhaltsstoffe, die insbesondere in den besonders teuren extra nativen Olivenölen enthalten sind ab 180 °C zerstört werden können.

Bei Olivenöl werden verschiedene Qualitätsstufen unterschieden. Um eine Länderübergreifende Vergleichbarkeit zu ermöglichen gibt es hierzu sogar eine EU-Richtlinie, die Kriterien festlegt mit denen Olivenöl in Qualitätskategorien eingeteilt werden. Diese Kriterien regeln insbesondere wie schonend das Olivenöl gewonnen wurde. Der Geschmack, Geruch und Farbe werden durch den Reifegrad und der Sorte der verwendeten Oliven bestimmt. Auch weitere Faktoren wie Dauer zwischen Ernte und Verarbeitung können die geschmackliche Qualität beeinflussen.

So ist das Öl aus den unreiferen grünen Oliven kräftiger und intensiver im Geschmack als Öl, das aus den reifen dunklen Oliven gewonnen wird. Bei den dunkleren Oliven ist das Öl milder im Geschmack aber dafür auch die Ausbeute größer.

In Deutschland kann man in der Regel drei verschiedene Qualitätsstufen kaufen.

"Natives Olivenöl extra"

Die höchstmögliche Qualitätsstufe ist "natives Olivenöl extra" das auch unter der italienischen Bezeichnung "extra vergine" bekannt ist. Bei dieser Herstellmethode werden die Oliven zu einem Brei zerkleinert und ohne zusätzliche Temperatureinwirkung kalt ausgepresst. Das "extra" kennzeichnet, das das Öl aus der ersten Pressung stammt und einen geringen Säuregehalt aufweist.

"Natives Olivenöl"

Native Olivenöl wird im Grunde gleich wie zuvor hergestellt, wird aber aus dem Olivenbrei nach der ersten Pressung gewonnen und weist einen höheren Säuregehalt auf und ist damit nicht mehr ganz so hochwertig wie die Qualitätsstufe "extra".

"Olivenöl"

Die dritte und meist schlechteste in Deutschland im Einzelhandel erhältliche Qualitätsstufe wird schlicht als "Olivenöl" bezeichnet. Dieses Öl beinhaltet eine Mischung aus nativ (kaltgrepresst) gewonnenem Olivenöl und raffiniertem Olivenöl, das unter Hitzeeinwirkung aus den Oliven gewonnen wurde. Das raffinierte Öl ist meist relativ geschmackslos. Der typische Geschmack von Olivenöl stammt von der Zumischung von nativem Olivenöl. Da beim Raffinieren der Oliven die Ausbeute an Öl deutlich größer ist als beim Kaltpressen der Oliven ist diese Qualitätsstufe in der Regel auch die günstigste. Durch die gezielte Mischung und Beimengung von qualitativ besserem nativem Olivenöl kann ein bestimmter gleichbleibender Geschmack eingestellt werden. Dieses Olivenöl findet man aber seltener im Einzelhandel wie im Großhandel für die Gastronomie bzw. die industrielle Verwendung in Convenience Food.